1. Mannschaft – Erstes von drei Endspielen…

Mit der Tabellenführung im Rücken ging es in der siebten Runde gegen den direkten Verfolger Süchteln, es gab also mehr als einen Topf Primeln zu verlieren. Mindestens ein Unentschieden war nötig, um die Tabellenspitze zu behaupten.

Kurz vor der Abfahrt war Felix Einsatz auf der Kippe, zum Glück konnte er aber leicht angeschlagen dann spielen und wir konnten wieder in sehr guter Besetzung antreten.

Beim ersten Rundgang nach einer halben Stunde stand Fabian bereits sehr komfortabel, und diese Partie konnte er dann auch als erstes zu unseren Gunsten einloggen. Er hatte seinen ohnehin dominanten Angriff mit einem Qualitätsopfer sauber durchgerechnet. Benedikts Stellung sah leicht vorteilhaft aus, und er hatte auch bei einem Abtausch nach längerem taktieren eine Gabel so sicher im Blick, dass er eine Gegendrohung des Gegners übersah. Ein klassischer Aussetzer, wie Ihn jeder kennt.

Frank musste leider auch kurze Zeit später seine Partie aufgeben, der Gegner konnte seinen König in der Mitte festnageln und mit allen Schwerfiguren über eine offene Linie die Partie für sich entscheiden. Felix lag nach einem Fehlgriff einen Bauern und schlechterer Stellung hinten, konnte aber sein Läuferpaar in ein Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern abwickeln und aus der „eigentlich“ verlorenen Stellung noch geschickt einen wichtigen halben Punkt retten.

Beim Stand von 1,5 zu 2,5 sah Nils Partie im Endspiel sehr remislastig aus, Marvin stand deutlich unter Druck so dass die zwei fehlenden Punkte aus den ausgeglichenen Stellungen von Linus und mir kommen mussten. Entsprechend lehnte ich ein Remisangebot ab und konnte von einer Ungenauigkeit meines Gegners profitieren. Wie Linus zwischenzeitlich ein Endspiel Dame gegen Turm erreicht hat, habe ich verpasst, aber so hatten wir plötzlich 3,5 Punkte beisammen.

In Nils Partie lehnten beide Spieler wechselseitig Remisangebote je nach Mannschaftsstand ab. Nach ungefähr 70 Zügen war offensichtlich, dass nur noch beide Könige übrigbleiben würden, und so ergab sich etwas widerwillig leistungsgerechtes Remis. Mit der 4:3 Führung versuchte Marvin noch alles, aber er stand zu sehr unter Druck und musste den Punkt leider abgeben.

Mit dem 4:4 konnten wir aber sehr gut leben, da wir in den verbleibenden beiden Runden mit Behauptung der Tabellenführung noch alles in Sachen Aufstieg in der eigenen Hand haben.

– Gero

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