1. Mannschaft – Aufstiegsmatchball

Zum 9. und damit letzten Spieltag der Saison ging es nach Heinsberg. Die Ausgangslage war klar: ein 4:4 würde aufgrund der besseren Brettpunkte für die Tabellenführung reichen. So starteten wir motiviert in die Partien.

Beim ersten Blick über die Bretter stand Fabian nach 10 Zügen bereits auf Gewinn: Ein Mehrbauer und eine sehr bequeme und zugleich unkomplizierte Stellung ließen keine Zweifel aufkommen, und Fabian tütete die Partie auch sehr schnell zum 1:0 ein. Linus hatte bekannte Strukturen mit leichten Vorteilen auf dem Brett: die Einschätzung ging auf ein längeres Kneten mit Punkt für uns hinaus, aber die Partie brachte überraschend schnell unseren zweiten Punkt.

Das Zwischenergebnis sah nach einem sicheren Durchmarsch aus, aber Felix, Benedikt, Frank und ich selbst standen wohlwollend formuliert „schwierig“. Nils ließ sich nicht sicher einschätzen (er hatte zwei Leichtfiguren gegen Turm und zwei Bauern in geschlossener Stellung). Marvin sammelte inzwischen unspektakulär einen halben Punkt ein und Benedikt konnte sich von einem Qualitätsrückstand nicht mehr erholen. So stand es nur noch 2,5:1,5 für uns bei überwiegend schlechten Zwischenständen.

Nils konnte sein unübersichtliches Endspiel dann aber auch ohne einen Springer gewinnen, und zwischenzeitlich hatte Frank Angriffe auf seinen König abgewehrt und ich selbst stand mit Qualitätsrückstand sehr aktiv. Folgerichtig konnten Frank und ich zwei weitere Punkte einsammeln. Felix und sein Gegner hatten mehrfach gegenseitig Remis abgelehnt und einigten sich dann nach über 80 Zügen und ca. 4,5 Stunden doch auf dieses Ergebnis. Felix hatte zwar mit guter Endspieltechnik seine Verluststellung gedreht, aber Turm und Springer gegen Turm war nicht mehr zu gewinnen.

Fazit: Das scheue Aufstiegseinhorn war eingefangen: Zwei umkämpfte 4:4 gegen die stärksten Mannschaften und sieben Siege reichten für die Tabellenspitze und somit den Aufstieg. Dieser wurde dann noch beim heimischen Griechen gefeiert.

– Gero

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